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Tuesday, March 07, 2006

24. Tag: Love-Flash @ IntegralSpiritualCenter

Rollie hält eine Ansprache

Das Highlight: das zweite Treffen des Integral Spiritual Center (www.integralspiritualcenter.org) in Westminster zwischen Denver und Boulder und Steffi und ich mitten drin. ISC ist eine Zusammenkunft von spirituellen Lehrern aus fast allen Weisheitstraditionen der großen Weltreligionen, die sich auf Ken Wilbers Einladung um einen authentischen Dialog und einen Austausch der transformativen Techniken bemühen. Das Treffen ging über drei Tage.

Die ersten beiden Tage waren eine Art Klausur, in der nur die Lehrer und ein erlesener Kreis von Teilnehmern anwesend sein durfte. Der dritte Tag war der „public day“ und war der ‚Verbreitung des Virus der Erleuchtung’ gewidmet (wie Ken beim Art Meeting vorausschickte), wobei die Öffentlichkeit (darunter auch wir) eingeladen war, mit den Lehrern zu diskutieren. Leider war Ken nicht anwesend, denn die ersten beiden Tage waren wohl ziemlich intensiv für ihn, so dass er sich für diesen Tag entschuldigen ließ. Das war ein kleiner Wermutstropfen, doch angesichts der verbleibenden wunderbaren Menschen trat diese Tatsache schnell in den Hintergrund.

ISC Bild 1

Auf dem ersten Bild sind zu sehen (von oben links nach unten rechts gelesen), Ballard in seinem Element; das gebannte Publikum; Katie, Juliana und Steffi; Rabbi Zalman Schachter-Zalomi; Rabbi Marc Gafni; Fred Kofman; Frances Vaughan und Roger Walsh; Sally Kempton, Genpo Roshi und John Kesler.

Ursprünglich wollten wir mit unserem Vermieter Stan zusammen hin gehen, doch der war leider verhindert, so dass wir zusammen mit Juliana (drittes Bild, oben, mitte) hingefahren sind. Juliana ist mit Stan befreundet und wohnt übrigens momentan unten in unserem Haus. Sie war ziemlich geflasht von den Energien, die da im Raum waren (sie ist sensibel für so was), so dass sie sich in einem Moment der Hingabe unglücklich an der metallenen Stuhlkante des Vorderstuhls ein Stückchen ihres Eckzahnes ausschlug. Autsch. Aber ein interessantes Souvenir von diesem Ereignis…

ISC Bild 2

Auf dem zweiten Bild sind zu sehen (in gleicher Lesart): Jeff Salzmann; Huy Lam; Vidyuddeva; Sally Kempton; Sourabh Sarkar; Terry Patten; Frances Vaughan; Willow Pearson und Bruder David Steindl Rast.

Roger Walsh hatte in Abwesenheit von Ken die Moderatorenrolle übernommen und hielt zusammen mit Rabbi Marc Gafni den Raum. Roger fragte die Anwesenden nach ihren Eindrücken vom Treffen und welche Einsichten sie mit dem Publikum teilen wollten. Terry Patten antwortete treffend mit folgendem Bild: Das ist so wie wenn man nachts auf dem Rücken liegt und den fantastischen Sternenhimmel betrachtet und dann jemand kommt und dich fragt, welchen Stern du am Besten findest…

ISC Bild 3

Auf dem dritten Bild sind zu sehen: (whatshisname?); Diane Hamilton; Brother David Steindel-Rast; Willow Pearson; Jim Marion; (whatshername?); John Kessler; Nomali and Rollie.

ISC Bild 4

Wie man auf dem vierten Bild sehen kann, war der Raum total schön hergerichtet (Nomalis Verdienst) mit vielen Blumen, Kerzen und einem Altar auf dem die Teilnehmer einen Gegenstand aus ihrer Tradition mitbringen konnten.

Die Lehrer erzählten ihre Lieblingsgeschichten aus ihren Traditionen, persönliche Erfahrungen auf ihrem Weg, Koans und Gedichte. Jeff rezitierte ein Gedicht von Walt Whitman. Rabbi Marc und Roger gaben dem Publikum geführte Meditationen vom Feinsten.

ISC Bild 5

Bild fünf: Steffi und ich waren sehr berührt von der ganzen liebvollen Atmosphäre, wie man an unserem ‚verklärten’ Ausdruck sehen kann. Weiter geht’s mit Sofia Diaz, die Göttin, wenn es darum geht, das Publikum in Bewegung zu versetzen; Rollie mit Rabbi Marc; drei ‚Billiardkugeln’; Diane Hamilton und Marc; jemand, den es ebenfalls umgehauen hat; das Publikum in stehenden Ovationen.

Zwischenzeitlich in der Mittagspause brachten wir Roger und Frances wieder zum Flughafen zurück. Auf dem Hinweg fachsimpelten Steffi und Roger über Medi-Forschung. Der Rückweg war weniger lustig, denn wir verfransten uns im Denver Highway-Netz und verpassten ungefähr eine Stunde vom Rest der Veranstaltung.

ISC Bild 6

Bild sechs zeigt einige Eindrücke aus den Pausen: Gesucht und gefunden – Juliana, Steffi und Kelly; die Audiotechniker Olli und „Jesus“ Jason Digges; Steffi und Bruce; Bruder David Steindl-Rast und Regena; Rabbi Marc bei seiner Transmission für Emily.

Alles in allem hatte ich das Gefühl am besten Fleck im Universum zu sein. Wir sind immer noch dabei, die Eindrücke zu verdauen.

Friday, March 03, 2006

22. Tag: Spaziergang + Roger und Frances vom Flughafen abholen

Spaziergang


Am Nachmittag machten wir einen kleinen Spaziergang in unser neuen Umgebung hier in der Wellington Road. Das Wetter war frühsommerlich mit T-Shirt Temperaturen bei strahlendem Sonnenschein.









Roger und Frances

Am Abend fuhren wir dann zum Denver Airport, um Roger Walsh und Frances Vaughan vom Flughafen zu Ken’s Loft zu bringen. Am Tag darauf sollte nämlich das zweite Treffen des Integral Spiritual Center in einem Hotel zwischen Denver und Boulder stattfinden. Dank mapquest kamen wir auch sicher hin und zurück. Die beiden waren sehr nett und wir plauderten ein wenig im Auto über ihre Vergangenheit mit Ken und Treya, das bevorstehende Event und was wir beiden so machen.

Thursday, March 02, 2006

20.Tag: Apples to Apples

Apples to Apples

Heute Abend gab es mal wieder eine Game-Night mit ähnlicher Besetzung. Wir spielten ein Kartenspiel Namens „Apples to Apples“, wobei es zwei Arten von Karten gibt: auf der einen Sorte (grün) stehen Prädikate, wie etwa „awesome“, „boring“, „sweet“ und auf den Karten der anderen Sorte (rot) stehen Subjekte, wie etwa berühmte Persönlichkeiten oder Aktivitäten („Kleopatra, Frank Sinatra, The Civil War, washing the baby, Minnesota“). Jeder bekommt sieben Subjekt-Karten und muss daraus die für die jeweilige Runde passendste Karte zum aktuellen Prädikat heraussuchen. Der Richter für die Runde (jede Runde jemand anderes) sucht dann aus den Vorschlägen die beste Kombination aus und gibt die Karte dem Gewinner. Wer zuerst ein gewisse Anzahl von grünen Karten hat gewinnt. Wir waren zu sechzehnt.

Ich hatte erst keinen Bock auf Gesellschaftspiele. Doch dann kam die Karte „awkward“ (peinlich, unangenehm). Ich setzte auf meine Karte „Americans“ und hatte die Lacher auf meiner Seite. Als ich dann als Deutscher meine Karte in Empfang nahm, war die Überraschung groß. Ich gewann die erste Runde, denn ich hatte als erster drei grüne Karten gesammelt. Daraufhin wurde das Spiel auf fünf Karten verlängert. Witzigerweise gewann ich auch hier. Ich kam richtig in Fahrt.

Anschließend spielten wir noch „Tabu“ (Männer gegen Frauen), auch hier war ich im Gewinnerteam. Ein gelungener Abend. ;-

Tuesday, February 28, 2006

18. Tag: Integral Life Practice: Spiritual Module mit Rollie Stanich

Mittwoch gab es das Spiritual Module mit Rollie Stanich, dem Hauptverantwortlichen für das Integral Spiritual Center. Das Interessante an Rollie ist, dass er zwar auch mit den Meditationstechniken des Ostens betraut ist, jedoch Katholizismus als seinen spirituellen Weg und seine Haupttradition betrachtet. Was Papst Benedikt wohl zu solch progressiven Christen sagen würde? So gibt es in seiner Person ein Wiederaufleben der verschütt gegangenen mystischen Praktiken des Christentums, er geht regelmäßig in die Kirche und praktiziert kontemplatives Gebet, interpretiert diese Erfahrungen aber komplett in einem anderen Rahmen als seine restlichen Millionen Glaubensgenossen allein in Amerika. Dieser Rahmen ist die integrale Theorie, die auf der selben Ebene eben auch die authentisch transformativen Praktiken, Methoden und Hilfsmittel der anderen großen Weltreligionen anerkennt, um einen wirklichen Dialog und eine Integration– nicht nur in der Theorie, sondern vor allem auch in der Praxis – zu beginnen: gelebte integrale Spiritualität.

Im ILP Modul im Office haben wir zunächst eine Runde in Stille gesessen. Anschließend ging es um die Bedeutung des Konzepts der „3 Faces of God“, der drei Antlitze Gottes, des Göttlichen, ein Konzept, das Wilber in „Integral Spirituality“ einführt. Demnach manifestiert sich das Göttliche in der ersten, zweiten und dritten Person, als ewiges ICH BIN, als verehrungswürdige, große zweite Person (Du) und als „great perfection“, als die harmonische kosmische Ordnung (Es). Diese Antlitze entsprechen den Perspektiven der vier Quadranten und sind daher gleichursprüngliche und ebenbürtige Ausdrücke des Spirits.

ILP mit Rollie

Wir machten eine Runde, in der jeder reflektieren sollte, welche dieser drei Perspektiven auf dem eigenen spirituellen Weg eine Rolle gespielt haben und welche man eher stiefmütterlich behandelt hat. Bei mir kam heraus, dass die erste- und die dritte-Person-Perspektive des Göttlichen stärker ausgeprägt waren (innere Erfahrungen des Göttlichen als ICH, bzw. Erfahrungen der Perfektion der Dinge, genau wie sie sind, ES), während meine zweite-Person-Erfahrung des Göttlichen als Du, dem man Verehrung entgegenbringt (weil man das Sublime durch seine Person hindurchscheinen sieht, wie bei einem Guru) zeitlebens eher schwach ausgeprägt war. Traditionelle Religion, wie das Christentum mit seinen verkrusteten Strukturen von Schuld und Sühne hat schon seit meiner Kindheit keinen Sinn für mich gemacht; Verehrung an ein großes Du in einem Land, das einen Hitler hervorbrachte, war wohl neben meiner atheistischen Erziehung (für die ich nach wie vor dankbar bin) ein weiterer Faktor, der eine Bindung an eine Guru-Figur für mich vereitelt hat.

Als Gegenbeispiel dazu Rollie, der katholisch aufgewachsen ist: für ihn war die zweite-Person, Du-Beziehung zu Gott von Kind auf ein starker Faktor, wohingegen ihm die dritte Person Es-Sicht, wie sie etwa in östlichen Religionen eine größere Rolle spielt, anfänglich eher fremd und gewöhnungsbedürftig vorkam.

What is your approach to the Divine? Welche Perspektive vernachlässigst DU? Gar alle? Du materialistischer Narr, du... ;-)

17. Tag: Enlightened Tango

Donnerstag, 23.02.06

Tango

Mark Binet, der Tango als spirituellen Weg gründen will, in der integralen Szene auch bekannt als „3 Body Tango“, lud uns zum „körperlichen Modul“ des Integral Office ein und gab uns und Emely & Ryan eine Instruktion in „Integral Tango“. Zunächst lernten wir die Basis-Schritte, die wir ein wenig einstudierten und machten dann eine kurze Pause, um ein Tango-Video anzuschauen, indem der Spirit des tanzenden Paares kaum zu übersehen war und die gesamte Tanzfläche erstrahlte. Danach sollte es erst richtig losgehen...

Mark gab uns einen „Kurs in Wundern“ indem er uns langsam an tiefere Schichten des Seins führte und uns nach und nach in den Zeugen katapultierte (so nicht nur die Theorie). Zunächst wies er darauf hin, dass die Männer ihre Männlichkeit tanzen müssten, damit die Frauen **strahlen** könnten. Wir vertieften also erst einmal das Sein in dieser Typologie und näherten uns langsam einer Harmony von (Nicht-)Raum, (Nicht-)Form und strahlender Präsenz. Wir drangen vor in das eine Herz (Big Heart), gingen über in verschmelzende Vereinigung und fielen schließlich ins eine Sein....

Ich kann sagen, dass sich an diesem Nachmittag sehr Profundes ereignete und ich nach diesen (vom Gefühl her weiss ich nicht wie lange es dauerte) etwa 1 ½ Stunde völlig geblisst ins alltägliches Sein zurück kam. Dieses sollte noch einige Zeit anhalten und war wohl auch für die anderen offensichtlich. Mich sprachen nämlich einige nach dieser, für mich sehr beeindruckenden Tango-Stunde an und auch Mark meinte, dass Shakti aus mir nur so strahle. Mein Vorschlag also für das nächste iMove-Treffen: Tango in allen drei Körpern auf allen Ebenen des Seins.
(posted by Stefanie)

Monday, February 27, 2006

Google Earth rocks!

Mit dem Programm Google Earth kann man eine virtuelle Weltkugel herunterladen, die aus Satellitenbildern zusammengesetzt ist. Auf dieser kann man dann nach Belieben herumfliegen und sich verblüffend realistische Ansichten von allerlei interessanten Orten auf der ganzen Welt auf den heimischen PC holen. Voraussetzung sind allerdings ein guter Prozessor und eine schnelle Internetverbindung. Aber es lohnt sich. Als ich das erste Mal die Welt auf diese Weise erkundet habe, vergingen die Stunden buchstäblich "im Fluge" und mir wurde klar, dass Erdkundeunterricht nie wieder so langweilig sein würde, wie damals in der Schule.

Hier sind ein paar virtuelle Ansichten von den Orten des Geschehens, die ich (mit einem Screenshot-Programm) "abfotografiert" habe.

"Awesome!"

Orte des Geschehens

Red Hill House

I-I Office

17.Tag: home, sweet new home

4404 Wellington Road

Heute sind wir mal wieder umgezogen. Diesmal vom Red Hill House in die Wellington Road zu Stan Anderson. Hier werden wir für den Rest unseres Trips wohnen, wie es aussieht.

Doch bevor wir dort hinfuhren verabschiedeten wir uns innerlich noch von dem herrlichen Ort an dem wir eine Woche wohnen durften, packten unsere Koffer und setzten uns ins Auto. Der Jeep war bis oben an die Decke mit unserem Kram gefüllt. Gleich auf den ersten Metern hätte es uns knapp wieder ins Nirvana gebeamt, zumal wir die schmale Kurve am rutschigen Hang entlang manövrieren mussten. Um ehemalige Erziehungsberechtigte und andere Menschen mit schwachen Nerven zu schonen, breche ich an dieser Stelle mit meinen detaillierten Schilderungen ab und sage nur so viel: wir sind heile unten angekommen! Alles ist gut.

Mit der Wohnung bei Stan haben wir echt Glück gehabt. Boulder ist ziemlich teuer. Wir zahlen jetzt insgesamt 600 Dollar pro Monat. Dafür bekommen wir das möblierte Zimmer mit Bett, PC-Tisch mit Highspeed-Internet-Anschluss, eigenem Bad, Küchenmitnutzung, Waschmaschine, Trockner, und AUTO ( 93er Nissan Pathfinder Jeep). Wahnsinn, oder „awesome“, wie man hier zu sagen pflegt.

Stan arbeitet in der Immobilienbranche und kümmert sich rührend um uns. Er freut sich, dass wir bei ihm wohnen und ihm Gesellschaft leisten. Wir fühlen uns wohl hier.


Stan Anderson

Thursday, February 23, 2006

the road to nirvana...



Der Vollständigkeit halber hier noch mal die bereits beschriebene Rutschbahn ins Verderben. Sie hat uns so manche Stunde altern lassen. Rechts gehts steil ab - ohne Fahrbahnbegrenzung...

Sunday, February 19, 2006

14. Tag: Wieder unterwegs mit Emily und Ryan

Nach der freitäglichen KW Discussion Group an der Naropa University gingen wir noch mit Emily und Ryan in die Noodle & Company und quatschten uns da ungefähr drei Stunden lang fest. Es kam unter anderem die Idee auf, dass wir gemeinsam einen kleinen Road-Trip Richtung Arizona machen könnten. Da ist es bestimmt wärmer als hier zur Zeit.



Am Abend kamen die beiden noch hoch zu uns. Wir machten uns einen netten DVD-Abend und schauten „I heart Huckabees“, eine Komödie, unter anderem mit Dustin Hoffman und Mark Wahlberg. Der Film war mehr als nur eine Komödie, hintersinnig, voller existenzieller Fragestellungen, locker-flockig verpackt. Sehr empfehlenswert. Wir würden uns den Film gerne noch mal auf Deutsch anschauen.

Clint und Kelly kamen zwischendurch auch noch ins Wohnzimmer. Clint hatte einen jungen Hund mitgebracht, der erst mal wie vom wilden Watz beschnuppert zehn highspeed-Runden um den Tisch und die Couch drehte, um dann völlig hysterisch sein großes Geschäft auf dem Teppich zu verrichten. Zum Glück hat das keine bleibenden Spuren hinterlassen. Wie sagt man so schön: „shit happens!“

13. Tag: relaxen im Basecamp


Nach dieser etwas traumatischen Erfahrung haben wir uns erst mal nicht mehr mit dem Auto die Straße hinunter getraut. Statt dessen haben wir den Tag im Haus verbracht, mit minus 15-20 Grad Celsius sicherlich eine weise Entscheidung. Ein bisschen Tee vorm Fernseher - hanging around like couch-potatoes, you know.

Hier oben läuft allerlei Wild herum. Ich hab nicht schlecht gestaunt als ich zwei Rehe einen halben Meter von mir entfernt vor der Fensterscheibe stehen gesehen habe. Putzig das Getier.

Thursday, February 16, 2006

12. Tag: nix Fotos, dafür dem Tod von der glatten Schippe gerutscht


Ich dramatisiere. Aber nur leicht.

Der Tag plätscherte so dahin, mit Wohnungssuche, Einkaufen und mails-checken im Office. Doch mittlerweile kam richtig ordentlich die weiße Pracht vom Himmel gerieselt. So stark, dass wir uns mit Marco und Rollie telefonisch kurzschlossen, um den steilen Anstieg auf den Red Hill gemeinsam zu bewältigen. Rollie und Marco fuhren im Rover vor uns, während wir im Jeep mit Vierradantrieb folgten. Es war etwas glatt, aber der Jeep schaffte die Strecke ganz souverän bei gemäßigter Geschwindigkeit. Bis auf die letzten Meter zum Haus.

Der Rover vor uns stoppt. Rollie will zurück setzen, um rückwärts bis nach oben zur Tür zu fahren, was er auch tut. Wir bleiben kurz vor dem Plateau schräg am Hang stehen, um zu warten, bis der Rover das Manöver beendet hat. Der Weg ist frei. Ich gebe langsam Gas. Die Räder drehen durch. Der Wagen beginnt langsam die schmale Schräge (die immer noch ohne Brüstung ist) herunter zu driften.

Uns stockt der Atem. Die Zeit bleibt stehen. Dies ist ein idealer Moment zum Sterben.
Wellen schockartiger Wärme breiten sich in meinem Bauch aus. Wir rutschen. Die Zeit bleibt immer noch stehen. Der Wagen nicht. Wir rutschen. Scheiße. Irgendwo in der Ferne bellt ein Hund.

Wir beide öffnen die Türen halb, um der Falle vielleicht im Sprung zu entkommen. Geistesgegenwärtig zieht Steffi die Handbremse, während ich geistesgegenwärtig das Lenkrad in die richtige Richtung herumreiße – bergwärts.

Der Wagen kommt zum Stehen. Durchatmen. Wir steigen aus. Ich überlasse Marco das Steuer, der mutig zusammen mit Rollie den Wagen Meter für Meter langsam zum nächstunteren Plateau hinuntergleiten lässt. Dort bleibt er die Nacht über stehen.

Ohne Gefahr kein Abenteuer, ohne Überraschungen keine Erfahrung, ohne die reelle Möglichkeit des Todes in jedem Moment kein Erwachen zu dem sprudelnden Leben das sich in jeder Sekunde in der Gegenwart um uns herum entfaltet. Schätzen wir diesen Augenblick wirklich, wirklich, wirklich tief?

AUFWACHEN, SCHLAFWANDLER!

11. Tag: still breathtaking and inspiring vistas + ILP-Module für die Belegschaft

skies






- ohne Worte - (und das ist schon zuviel gesagt)













Am Morgen hat Annie (unsere ehemalige Gastgeberin, s.o.) ein psychodynamisches ILP-Modul für die Belegschaft angeleitet. Es ging um die Arbeit mit dem Schatten, insbesondere um unsere physischen und emotionalen Grenzen. Dazu haben wir einige Übungen gemacht. Wir haben uns z.B. gegenübergestellt und der jeweilige Partner ist langsam auf einen zu gekommen. Dann sollten wir einfach innerlich beobachten, wo es für uns unangenehm wird oder was für Gefühle und Gedanken aufsteigen. Per Handzeichen konnten wir den Partner dann „fernsteuern“ und ein wenig unsere persönlichen Grenzen erspüren.

Eine andere Übung war darauf angelegt, zu lernen „NEIN“ zu sagen, wenn es sich für uns nicht richtig anfühlt mitzugehen. Zu oft ist es nämlich so, dass externe Konflikte mit anderen Menschen und den Vorstellungen, die sie darüber haben, wie man zu sein hat, vermieden werden, indem man den Konflikt vom Außen ins Innere verlagert, also internalisiert. Man stimmt halbherzig zu, nur um nicht mit dem Anderen keine Reibereien zu erzeugen. Dadurch hat man die Reibereien „nur“ mit sich selber auszutragen, was einigen lieber ist, als das Gefühl der Verbundenheit mit dem Anderen zugunsten der eigenen Autonomie aufs Spiel zu setzen.

ILP

Hierfür sollte (wieder in Zweiergruppen) einer der Partner eine Frage stellen oder eine Aussage treffen, auf die der andere dann authentisch mit „Ja“ oder eben „Nein“ Stellung beziehen sollte. „Du solltest so sein, wie ich mir das vorstelle“ (– „Hell, NO!“) „Bitte erzähle mir ein Geheimnis.“ „Kannst du mir beim Umzug helfen?“ und dergleichen Fragen. Auch hier sollte man die Aufmerksamkeit vom Außen ins Innere richten und darauf achten, was sich im Kern richtig anfühlt. Ich erlebte mein eigenes Nein-Sagen als kraftvoll und zentriert.

Die ganze Übung sollte aber nicht zur Verhärtung emotionalen Kälte beitragen, sondern nur der allgemeinen Tendenz entgegenwirken, die uns „Ja“ sagen lässt (implizit oder explizit), wo wir eigentlich NEIN meinen. Grenzen sind sinnvolle Einrichtungen.

Es gibt auch noch andere ILP Module im Angebot. Wir machen Dienstags und Donnerstag jetzt immer zwei Runden Zazen mit Casey von 8.00 –9.00 Uhr (a.m.).

10. Tag: Impressionen







Die Aussicht hier oben ist wirklich atemberaubend und inspirierend zugleich. Ach, was mach’ ich große Worte…














Die Couch ist hier für die Bewohner (in diesem Fall Kelly) ein Platz zum Arbeiten – wie alle anderen Plätze auch (das Bett, die Küchenanrichte, etc…). Das Integrale ist schön – macht aber viel Arbeit…

Wednesday, February 15, 2006

9.Tag: Teehaus, Annie returns, Comedy-Battle im Redfish-Club


Am Vormittag packten wir unsere Koffer zusammen und brachten die Bude auf Vordermann, da wir am Abend umziehen wollten.

Am Nachmittag gingen wir auf einen Chai-Tee ins berühmte Teehaus in Boulder. Das wurde in Kasachstan (oder so) gebaut, auseinandergenommen, in Einzelteilen nach Boulder verschifft und dort wieder aufgebaut, wo es praktisch ein Renner ist. So macht man dass, wenn man keine nennenswerte Kulturgeschichte hat: man importiert das Übrige. (-;)

Vor Ort trafen wir Stefanie und Kadir, Deutsche aus Karlsruhe, die seit einiger Zeit in Denver leben und dort als Übersetzer für eine Softwarefirma tätig waren. Die Sitten am Arbeitsmarkt hier sind rau, wie uns die beiden aus eigener Erfahrung bestätigen konnten. Sie versorgten uns mit Tips für Trips in der Gegend und gaben uns auch ihre Telefonnummer, so dass wir mal vorbeischauen können, falls wir wieder in der Gegend sein sollten. Sehr nett die beiden.

Anschließend machten wir noch einen verpeilten Spaziergang durch die Pearl Street (Innenstadt von Boulder) und testeten die hippe Hutmode aus. Das trägt man jetzt so in Paris – wer’s sich leisten kann!

Am Abend war es dann so weit: wir trafen Annie, die uns freundlicher- und unbekannterweise ihre Wohnung mitsamt Katze für eine Woche anvertraut hat (ok, Jason war auch noch da…). Sie ist Hauptverantwortliche für die Integral Books und hat zuvor bereits als Psychologin gearbeitet. Sie ist ein strahlender Mensch, fröhlich, herzlich und sehr weiblich. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden.

Danach fuhren wir zu Chad ( der verrückte Video-Cowboy, der so crazy ist, dass er uns erzählt hat, sein Name sei „Chad“, obwohl er in Wahrheit „Ballard“ heißt, wie wir im Nachhinein von den anderen erfahren haben), wo wir mit Ryan und ein paar Leuten zusammensaßen („hanging out“ wie man hier sagt), bevor wir dann einen Comedy-Battle im Redfish Club besuchten, wo Emily an diesem Abend kellnerte. Bei Chad bzw. Ballard (oder wie der Bastard auch immer heißen mag) ist wie in seinem Auto Christbaum-Beleutung im bunten Lichterketten-Stil das herausragende Gestaltungsmerkmal. Daneben hängt ein echter „Elvis“, gemalt auf Black Velvet. Sensationell.

Nebenbei zeigt er mir noch die Umsetzung meines Stuart-Davis-Gemäldes für das Cover seiner neuen DVD. Ich war nicht so ganz davon überzeugt und muss mich noch ein bisschen daran gewöhnen. Hach, so ein Künstler hat’s nicht immer leicht…

Der Abend im Redfish-Club war eher durchwachsen: lokale Comedians traten gegeneinander an und versuchten sich mit schlechten Witzen zu überbieten. Nur einer von ihnen war wirklich gut und talentiert.

Am Abend fuhren wir dann mit unseren Koffern hoch zum Red Hill House ( das alte Haus von Ken), wo Rollie (den Annie zurecht „Rolliesattva“ nennt - so sweet…) uns sein Zimmer mit Bad und Dusche zur Verfügung gestellt hat. Hier wohnen wir erst mal (zusammen mit Marco, Kelly und Mark), bis wir etwas gefunden haben.

8.Tag: bei Ryan und Emily


Den halben Tag verbrachten wir im Office auf der Suche nach einer geeigneten Wohnung. Am Abend fuhren wir dann raus zu Ryan. Seine Freundin Emily musste leider arbeiten, doch er war so nett uns ihre Wohnung zu zeigen. Zur Not können wir nämlich immer noch bei den beiden unterkommen, was uns etwas Sicherheit gibt. Neben dem Handy, das sie uns geliehen haben (überaus praktisch bei der Wohnungssuche) gab Ryan uns auch noch eine Doppelbett-Luftmatratze mit batteriebetriebener Aufblasvorrichtung mit, so dass wir auf alle Fälle schon mal ein Bett haben – egal wo wir letztendlich landen.

Da Ken vor einiger Zeit Geburtstag hatte, wollten die beiden ihm via Colin noch ein kleines Geschenk zukommen lassen: Ein T-Shirt mit der Aufschrift „I am a fucking genius“. Ryan wollte noch folgenden Hinweis hinzufügen: man kann die Ärmel auch abschneiden, kein Problem…

Saturday, February 11, 2006

7. Tag: Fahrradkauf, KW Group at Naropa University und Talk von Baker Roshi

Schnee
Übers Internet hatten wir den Kauf eines Damenrades für Steffi arrangiert. 35 bucks haben dafür hingelegt. Die Größe war etwas irreführend und erinnert eher an Kindergröße, aber egal. Wir werden ein wenig an der Sattelhöhe schrauben.

at Naropa
Amely und Ryan, die sich ebenfalls rührend um uns kümmern, hatten uns zu einer selbstorganisierten KW Discussion Group an der Naropa University eingeladen. Wir waren zu siebt und wiederholten zum x-ten Mal die embryonalen Stufen einer sich gerade neu formierenden Wilber-Diskussionsgruppe. Gähn. Für Steffi und mich eher ein Deja-Vu denn was Neues. Es war aber trotzdem nett und wir werden wohl auch nächste Woche wieder vorbeischauen.

Baker Roshi
Am Abend gingen wir dann zu Baker Roshi, der einen Talk im Chautauqua Community House hielt. Nicole aus Oldenburg (die ihn auch desöfteren simultan übersetzt) hatte uns den Tip gegeben. Wir hatten gerade letztes Jahr noch ein Seminar in Deutschland von ihm besucht und einen Vortrag mit ihm für den Zen-Kreis in Bremen organisiert. Deshalb hat er mich auch wiedererkannt, als ich ihm auf dem Parkplatz zufällig begegnete, als er ebenfalls auf dem Weg zu einem Vortrag war, nämlich seinem eigenen. Auch Steffi erkannte er wieder und wir begleiteten ihn ein kurzes Stück zur Halle hinunter. Der Saal war etwa halbvoll. Auch Paul und Marco, die kurz zuvor noch im Office unter Bergen von Arbeit begraben lagen hatten sich freigeschaufelt und waren vorbeigekommen.

Roshi sprach mal wieder ziemlich spontan aus dem Bauch und aus dem Gefühl für den Raum heraus. „Why Practice?“ Um sich wieder in Kontakt mit der Welt zu bringen und sich in der phänomenalen Wirklichkeit zu verankern. Wie im Kino: eine Sicht die zugleich „detached, yet very involved“ ist – man könnte es im Deutschen vielleicht eine „anteilnehmende Unerschütterlichkeit“ nennen. Dann noch die üblichen netten kleinen Anekdoten von seiner Tocher oder von exotischen Vögeln (Liar-Birds), deren Paarungsrituale so aufwendig und überzeugend sind, dass Baker Roshi sofort sagen würde „Ok, let’s mate!“ Baker ist schon echt klasse.

6. Tag: In Amerika ist alles LARGE-SIZE


Begrüßt wurden wir morgens mit einem himmlischen Inferno aus Morgenröte und Wolkenformationen. Wir nutzten den Tag mit unserem neuen Gefährt, um mal so richtig im SAFEWAY shoppen zu gehen. In Amerika ist alles LARGE-SIZE. Nicht nur die Autos und das Selbstbewusstsein sind unanständig BIG, sondern natürlich auch alles, was man so kaufen kann. Man kriegt hier ALLES. Und wenn du 5 von ALLES kaufst, dann sparst du noch mal 10 Dollar auf tausend Meilen – natürlich nur, wenn du den Coupon mitbringst, den dir der Typ im Supermarkt gegeben hat, dessen Job darin besteht, keine Langeweile aufkommen zu lassen, sondern in einer Tour den Konsum-Entertainer zu mimen. Oder mimt er nicht nur, IST er es gar? Anyway it doesn’t matter if you take five of them.

Orangensaft haben wir uns mal vorsichtshalber im 5 Liter Kanister gekauft. Wer weiß, ob nicht morgen der Krieg gegen den Terror hier im homecountry stattfindet und die Ressourcen knapp werden… Nee, aber im Ernst: alles ist hier für deutsche Verhältnisse im Format von Großfamilienportionen abgepackt. Auch die Preise hier in Boulder fallen unter die Kategorie XXL. Das Geschirr in diesem Haus hier ist im Format von Familienpizzen, trinkt man die Gläser und Tassen hier aus, dann hat man sowohl seinen Tagesbedarf an Flüssigkeit gedeckt, als auch einen Blubberbauch. Cheers! Das Wasser aus der Leitung hier in Boulder ist ziemlich chlorhaltig, d.h. man muß sich im Supermarkt Quellwasser kaufen, wenn man beim Teetrinken und Verzehr von selbstgekochtem Essen nicht unfreiwillig Assoziationen an den letzten Freibadaufenthalt heraufbeschwören will.

5. Tag: Mit Rollie im Red Hill House

Am Vormittag waren wir wieder im Office, um uns um eine Bleibe zu kümmern und um emails zu checken. Regena hat für sich für uns extra noch mal bei einem Freund erkundigt, ob da was zu machen ist. Der wird sich dann die Tage noch mal melden.

Im Büro trafen wir zum ersten Mal Rollie Stanic (ISC Projektmanager). Er war total herzlich und scheint sich dolle zu freuen, das wir da sind. Susanne hatte uns von ihm berichtet. Ein besonderes Highlight erwartete uns am Abend, als Rollie bei uns vorbeikam, um uns nach hoch oben zum Redhill House zu bringen, wo er uns den blauen Jeep von Megan (ehemals Ken’s Vehikel) als Leihgabe anvertraute. Das ist ein rustikales Teil mit allerlei Löchern im Plastikverdeck. Supi, jetzt haben wir für die nächsten Tage schon mal ein Gefährt und sich nicht immer auf den Bus angewiesen.

Nebenbei bemerkt waren wir dann auch noch in Kens altem Haus, einem Anwesen, das nicht weit von unserer derzeitigen Bleibe hoch über Boulder gelegen ist. Selbst bei Nacht ist die Sicht von dort atemberaubend. Rollie und Nomali hatten noch zu tun, doch wir konnten uns ein wenig in Kens altem Domizil umsehen. Dort hängen viele schöne buddhistische Thangkas und auch einige Originale von Alex Grey herum. Im Haus wohnen jetzt viele Staff-Mitglieder, neben Rollie und Megan auch Marco (Morelli) mit dem wir kurz plauderten. Hier wurden auch viele der Integral Naked-Clips gedreht (vor der gemauerten Kaminecke). Rollies Zimmer hat eine Tür zu einem Balkon, auf den wir in dieser kühlen und klaren Vollmondnacht traten und uns den rauen Wind um die Ohren wehen ließen. Wundervoll.



Die Rückfahrt mit dem Jeep über die steinig-steilen, verschlungenen Schotterpisten abwärts war dann noch mal ziemlich abenteuerlich, zumal es da keinerlei Leitplanken gibt. Ich hatte mich verfahren und musste mich rückwärts mit schlechter Sicht den engen Weg zurück tasten. Wären die Armaturen nicht solide amerikanische Handarbeit gewesen – Steffi hätte gewiss ein großes Loch hinterlassen, so wie sich da festgekrallt hat. ;-)

Wednesday, February 08, 2006

Dienstag, 7. Februar 2006 (4. Tag)




Heute waren wir wieder im Office des I-I.





Am Vormittag gingen wir hinüber zum Teeladen und setzten uns dort in die Sonne. Wie sich herausstellen sollte, war das das Beste was wir tun konnten. Gegen Ende des Meetings kam Ryan (23) hinüber. Wir unterhielten uns über unsere Stories und über die integrale Szene in Deutschland. Er ist aus Minnesota mit seiner Freundin nach Boulder gezogen. Beide sind durch Stuart Davis (www.stuartdavis.com), der ebenfalls von dort her kommt auf Kens Arbeit gestossen. Er erzählte uns, dass er am Naropa-Institut eine KW study group starten wollte und fragte uns, ob wir dabei mitmachen wollten. Wir sagten für kommenden Freitag zu – schließlich haben wir eine Menge Erfahrung mit so etwas. Später kam seine Freundin Amely hinzu. Wir schilderten ihnen unsere Situation und sie boten uns an, dass wir für die erste Woche, oder sogar bis Mitte März ihr brandneues Vertrags-Extra-Cellphone benutzen könnten, dass bei ihnen eh nur rumliegen würde. Klar. Warum nicht!

Danach kam Chad, der verrückte Video-Cowboy dazu. Chad hat mit seinen Filmen schon viele Awards gewonnen und hat unter anderem auch schon auf dem ILP DVD Set Regie geführt. Jeff Salzman hatte die gesamte Belegschaft zum Essen und danach ins Kino eingeladen (inklusive uns) und Chad bot sich an, uns von A nach B hin und herzufahren. Auch hier mussten wir wieder einfach nur zusagen. Alles schien von alleine auf uns zugeflogen zu kommen.

Chad holte uns dann später aus der Pearl Street Mall ab und wir machten uns auf den Weg zum Rock Bottom Restaurant (auf halben Weg zwischen Denver und Boulder) in der Nähe, des Westin Hotels, wo viele der Integral Naked Clips gedreht wurden. Dort ließ Jeff mächtig für alle auftischen, was seine „pleasure“ war, wie er mir bei meinen Dankesworten erwiderte. Amely brachte uns das Cell-phone (cooles Teil) wie versprochen mit. Wir aßen gut und reichlich, plauderten über Andrew Cohen, Adi Da und Anderes und gingen anschließend ins Kino. Der Film ("Brokeback")handelte um zwei schwule Cowboys und ihre Geschichte von den 60ern bis heute. Er hatte kein Happy-End, war aber trotzdem sehenswert.