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Thursday, March 23, 2006

37. Tag: with John @ Pekoe’s

mit John bei Pekoe

Zwei Tage nach dem I-WISE Seminar tauchte auf einmal ein Teilnehmer im Office auf. Er hatte von einem anderen Teilnehmer erfahren, dass das I-I Office gleich um die Ecke ist und da wollte er sich spontan die smarten jungen Leute mal anschauen.
So ziemlich die einzigen, die er wieder erkannte waren Steffi und ich. Weil ohnehin gerade Mitarbeiterbesprechung war, gingen wir rüber zu Pekoes und luden ihn auf einen Tee ein.

Es stellte sich heraus, das John (Dupuy) vor zwanzig Jahren mal eine Zeit in Deutschland gelebt hat. Wir kamen nett ins Gespräch. John macht Wilderness-Therapy in Utah, d.h. er arbeitet mit Suchtpatienten und Jugendlichen und verbringt Zeit mit ihnen in der Wildnis. http://www.stillmountainwilderness.com/


Zudem experimentierte er mit Holosync, einer Methode, um dem Gehirn veränderte Hirnwellenmuster zu induzieren. Dabei werden über simple Stereokopfhörer verschiedene Töne präsentiert, wobei die eine Seite immer leicht zeitverzögert präsentiert wird. Das Gehirn versucht dann die Unterschiede „rauszurechnen“ und kommt dadurch in vertiefte Hirnwellenmuster. Zudem synchronisieren sich die Gehirnhälften, wie es aus Zuständen großen Entspannung und erhöhter Kreativität bekannt ist.




Er hat uns eine CD davon mitgegeben und Steffi und ich testen das jetzt mal aus – bis uns die Birne durchbrennt…






Ach ja, John macht außerdem noch Musik. Hier eine Kostprobe:
John Dupuy - Go Down The River

I-WISE: Sonntag

Am Sonntag ging es um die acht ökologischen Selbste, „the Eight Eco-Selves“:

Eco-Sage, unity ethos, Becomes Nature
Eco-Integralist, inclusive ethos, Perceives Nature
Eco-Holist, holistic ethos, Unites Nature
Eco-Radical, equality ethos, Saves Nature
Eco-Strategist, rational ethos, Uses Nature
Eco-Manager, stewardship ethos, Manages Nature
Eco-Warrior, heroic ethos, Conquers Nature
Eco-Guardian, romantic ethos, Respects Nature

Jedes dieser Öko-Selbste sieht die Natur aus seiner Perspektive mit seinen bestimmten Werten und muß in einem integralen Ansatz mit berücksichtigt werden.

Sehr schön fand ich auch das Integral Ecology Mantra:

Integrales Öko-Mantra

Eindrücke vom Sonntag:



Bild 1: Ollie an der Kamera; Sean Hargens; Steffi mit Mikro; Teilnehmer im Gespräch; Mittags beim Inder; Arbeitsgruppenphase; Clint am PC; Jason; Teilnehmer aller Altersklassen; Barret macht einen Zaubertrick, um die Aufmerksamkeit des Publikums wach zu halten; Steffi, Barrett, Dennis

Abends haben wir uns dann noch mit einigen Teilnehmern beim Äthiopier zum Essen getroffen.

beim Äthiopier

I-WISE: Samstag

I-WISE Samstag 1

Am zweiten Tag des Seminars ging es am Morgen los mit einer „Big Mind – Gaia Heart“-Medi, geführt von Sean Hargens.

Danach ging es zunächst um verschiedene Ansätze der Ökologie, die Sean sich alle angeschaut hat, um sie in einer integralen Ökologie zu berücksichtigen. Er fand über hundert (!) verschiedene theoretische Zugänge zu diesem Thema, die freilich nicht alle miteinander übereinstimmen. Diese über
hundert Ansätze hat er noch mal in 25 Klassen zusammengefasst:•
Scientific, Evolutionary, Religious, Historical, Somatic, Cultural, Philosophical, Aesthetic, Acoustic, Medical, Economic… um nur einige Klassen zu nennen.
Dann ging es noch um die sogenannten “Four Terrains” ein Begriff den Sean benutzt, weil er im Gegensatz zu den ‚Vier Quadraten’ “a more earthy feel to it“ hat. Diese sind: Terrain of – Experiences, Behaviors, Systems, Cultures. Im Grunde nix Neues. Die hat er dann am Beispiel eines Teichs durchdekliniert.

Hier weitere Auszüge aus Seans brillanten Powerpoint Folien:

Eins mit der Natur?

Was heißt eigentlich Einssein mit der Natur? Heißt es mit überkreuzten Beinen mitten in einem Fluß zu sitzen und zu meditieren? Das Web of Life verstehen? Naturgeister sehen? Nur Gemüse essen (und ein wenig Schokolade)? Hmmm. Gute Frage. Kommt darauf an.


Mit Hilfe eines Kalküls kommt die mystische Mathematikerin zu folgender Differenzierung:

@%# Mystical Math #%@
5 Levels x 4 States
=
20 distinct “One with Nature” experiences


So the next time someone says:
“I was one with Gaia!”
Be sure to ask them:
“Was that with Gross, Subtle, Causal, or Nondual Gaia?”
And:
“What structure did you interpret that from?”

RUN!



And if they respond like this…

RUN!




Soviel zur Theorie für’s erste. Unsere Aufgabe bestand am Samstag vor allem darin, die beiden tragbaren Mikros zu ihren Einsatzorten zu bewegen. Zudem gab es viel Arbeit in Kleingruppen, wie auf den Bildern zu sehen ist.

Zum Abschluss des Tages überraschte uns Barrett noch mit einer kleinen Flötenspiel- Einlage.

I-WISE Samstag 2